Abschluss verschiedener Bauprojekte
Erstelldatum27.08.2025

Im Markt Mömbris laufen derzeit verschiedene Baumaßnahmen. Zwei dieser Projekte werden in Kürze fertig sein und bei einem dritten Projekt kann zumindest schon einmal die Nutzung aufgenommen werden.
Von Kaltenberg bis Niedersteinbach verläuft die Staatsstraße 2305 durch das Gebiet unserer Marktgemeinde. Für diese Straße ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg, der zuständige Straßenbaulastträger und folglich in der Verantwortung, die Straße gut befahrbar zu halten.
Bei der letzten Untersuchung der Brücke in Mömbris wurde festgestellt, dass Sanierungsbedarf besteht. Folglich stand der Staat vor der Wahl, jetzt eine etwas umfangreichere Sanierungsmaßnahme durchzuführen oder aber in einigen Jahren die Brücke komplett neu bauen zu müssen. Richtigerweise wurde hier die Entscheidung getroffen, die Kahlbrücke zu sanieren und im Frühjahr dieses Jahres wurde mit der Baumaßnahme begonnen. Das Projekt liegt im Zeitplan und nach aktueller Auskunft des Bauleiters soll die Sanierung in der ersten Septemberwoche abgeschlossen werden, sodass bald wieder der Verkehr ungehindert fließen kann. Der Markt Mömbris möchte sich hier bei allen Anliegern bedanken, die den Baulärm in den letzten Wochen erdulden mussten. Wir freuen uns, dass die Einschränkungen, die gerade auch die Einwohner von Mensengesäß deutlich getroffen haben, bald zu Ende sind.
Eine weitere Baustelle in Mensengesäß wird auch in wenigen Wochen beendet sein. Die ehemalige Schulturnhalle wurde einer Generalsanierung unterzogen. Während das eigentliche Gebäude nahezu fertig ist, wird im Moment noch fleißig an der Außenanlage gearbeitet. Der Platz unterhalb der Turnhalle, der während dem Trainings- und Spielbetrieb als Parkplatz fungiert, aber auch von Vereinen für Feste genutzt wird, wird derzeit gepflastert und Mitte September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Hier stehen die Firmen auch unter Zeitdruck, da die Einweihungsfeier am Freitag, 19. September 2025 fest terminiert ist und zwei Tage später auch die Angler das erste Fest auf dem neu gestalteten Platz feiern werden.
Der Markt Mömbris war sich schon seit Jahren darüber im Klaren, dass für die Turnhalle eine umfassende Sanierung notwendig ist. Hauptproblem war aber, dass der Staat mit den üblichen Förderprogrammenlediglich die Sanierung von Schulturnhallen finanziell unterstützt. Zum Glück wurde ein zeitlich befristetes Förderprogramm aufgestellt, das ausschließlich für Sportstätten vorgesehen ist, die nicht für gemeindliche Pflichtaufgaben, wie zum Beispiel Schulen, genutzt werden. Hier hat die Situation der Turnhalle Mensengesäß exakt zu den Ansprüchen des Förderprogramms gepasst und wir konnten so 1,17 Millionen Euro Fördergelder für die Sanierung erhalten.
Einen Teilerfolg wird es auch bald in Dörnsteinbach zu feiern geben. Neben dem heutigen Kindergarten steht die frühere Grundschule Dörnsteinbach und unser Gemeinderat hat entschieden, das ehemalige Schulgebäude zu sanieren und umzubauen, damit es künftig als Heimat für den Kindergarten fungieren kann. Im ehemaligen Schulgebäude ist auch deutlich mehr Platz, sodass der Kindergarten beim Umzug von heute einer Kindergartengruppe auf künftig zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe anwachsen kann. Unter Federführung des ortsansässigen Architekten Peter Moskaluk sind die Bauarbeiten am Gebäude in den letzten Monaten abgearbeitet worden und der Kindergarten wird pünktlich Anfang September ins neue Gebäude umziehen können. Dies wird auch am Sonntag, 21. September 2025 mit einer kleinen Einweihungsfeier gefeiert. Die Baustelle wird dann aber nur teilweise beendet sein. Nach dem Umzug soll der heutige Kindergarten abgerissen werden und im Anschluss die Außenanlage in diesem Bereich neu angelegt werden. Erst wenn diese Arbeiten erledigt sind, wird dann der Gesamtabschluss des Projektes gefeiert werden. Durch die Fertigstellung der ehemaligen Schule ist es aber zumindest jetzt schon einmal gelungen, 37 zusätzliche Kindergarten- und Krippenplätze für Kinder im Markt Mömbris anzubieten. Dies ist bei der immer noch hohen Anzahl an Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren auch wichtig, um möglichst allen Kindern einen Platz in der Krippe bzw. dem Regelkindergarten anbieten zu können.