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Staub und Schlamm am Recyclinghof – Abhilfe in Sicht


 Aus dem Rathaus



Seit geraumer Zeit gehen beim Markt Mömbris vermehrt nachvollziehbare Beschwerden über die Oberflächenbeschaffenheit des Recyclinghofs „Am Klinger” ein. Die wassergebundene Deckschicht sorgt bei Trockenheit für eine enorme Staubentwicklung, bei Niederschlag verursachen die Feinanteile in der Schottermischung eine Verschlammung der Fläche. Die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes sind zwar bestrebt, in gewissen Abständen durch „Nachsplitten” zumindest zeitweise Verbesserungen zu schaffen, was allerdings erfahrungsgemäß nicht von langfristigem Erfolg gekrönt ist.

Um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen hat der Markt Mömbris bereits im aktuellen Haushaltsjahr Mittel vorgesehen, um einen größeren Teilbereich der Fläche zu asphaltieren. Letztendlich zeichnet der Landkreis, Abteilung Abfallwirtschaft, verantwortlich für den Betrieb der Recyclinghöfe und beteiligt sich auch kostenmäßig an baulichen Maßnahmen. So wurde die ursprüngliche Herstellung der Anlage wie auch der nachträgliche Bau der Zufahrtsstraße vom Landkreis finanziell gefördert. Für die angedachte Oberflächenbefestigung wurden ebenfalls Mittel in Aussicht gestellt. Folglich wurde die beabsichtigte bauliche Veränderung bereits mit den Verantwortlichen des Landkreises sowie den Entsorgungsunternehmen abgestimmt.

Die Realisierung hat sich leider verzögert, da im laufenden Haushaltsjahr mehrere, ursprünglich nicht vorgesehene, Projekte hinzugekommen sind. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Kindertagesstätten, da hier einem drohenden Defizit an Kindergartenplätzen möglichst kurzfristig entgegengewirkt werden soll und muss. Die Oberflächenbefestigung des Recyclinghofes ist deshalb in der Zeitschiene zwangsläufig nach hinten gerückt, wird aber dennoch aktuell weiterbetrieben. Zurzeit läuft die Angebotseinholung, so dass zumindest die Auftragsvergabe in den nächsten Wochen erfolgen kann. Ob ein Baubeginn noch in diesem Jahr realisierbar ist hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist fraglich, ob potentielle Auftragnehmer noch freie Kapazitäten haben, zum anderen ist die Entwicklung der Witterung jahreszeitbedingt immer ein Risikofaktor. Eine bauliche Umsetzung im Frühjahr 2020 scheint auf Grund der Gesamtsituation eher realistisch.

Im Einzelnen ist vorgesehen, die gesamte Hälfte des Areals, auf der sich die Container einschließlich Grünabfallbehälter befinden, zu befestigen. Die andere Hälfte, auf der vorwiegend der holzige Grünabfall gelagert wird, soll unbefestigt bleiben. Somit würde fast der gesamte Andienungsverkehr künftig über eine asphaltierte Fläche laufen. Die unangenehmen Begleiterscheinungen im Betrieb, wie Staub- oder Schlammentwicklung, sollten dann der Vergangenheit angehören. Die zur Kompensation der Flächenversiegelung notwendigen Ausgleichsmaßnahmen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde im Detail noch zu konkretisieren.

Der Baustellenablauf wird nach Auftragserteilung umgehend mit dem entsprechenden Unternehmen besprochen und festgelegt. Sollten sich während der Bauphase temporäre Einschränkungen für den Betrieb des Recyclinghofes ergeben, so wird die Verwaltung rechtzeitig darüber informieren.

Bei dieser Gelegenheit möchte die Verwaltung noch einmal darauf hinweisen, dass die Abfallwirtschaft des Landkreises die komplette Palette abdeckt. Jedwede Art von Müll ist teils kostenfrei, teils gegen moderate Gebühren, über dieses System zu entsorgen. Es gibt keine nachvollziehbaren Gründe warum gewisse Mitbürger glauben, ihre Abfälle in der freien Natur entsorgen zu müssen. Da es sich hierbei keinesfalls um „Kavaliersdelikte” handelt ist der Markt Mömbris bestrebt, auch weiterhin in aller Konsequenz gegen derartige Vorfälle vorzugehen.


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