Aktion 'Wir in Mömbris'
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Interview mit Berthold Wissel
Heute beantwortet Herr Berthold Wissel unsere Fragen.
Herr Wissel ist 63 Jahre alt, verheiratet und vom Beruf her Radio- und Fernsehtechniker.
Er ist seit 1965 Mitglied im Feuerwehrverein, seit 1973 Akustiker bei den Gunzenbacher Frühjahrskonzerten und seit über 30 Jahre (Beginn der Zeltkerb) bei der Hohler Kerb tätig.
Er erhielt 2012 die Ehrenurkunde des Marktes Mömbris.
Wie sind Sie damals zum Feuerwehrverein gekommen?
Schon in jungen Jahren habe ich gerne bei den Übungen der FFW Hohl zugeschaut. Kommandant Alois Wissel nahm mich dann im Alter von 16 Jahren in die FFW Mömbris-Hohl auf.
Welche Aufgaben haben Sie für den Verein damals wahrgenommen?
Neben dem aktiven Dienst war ich 6 Jahre Beisitzender. Bei den Festen war ich für die Elektroinstallation und die Beschallung zuständig. Von 1988 bis 1998 war ich 1. Vorsitzender. Nach 47 Jahren habe ich 2012 meinen aktiven Dienst beendet.
Und welche Aufgaben nehmen Sie noch heute wahr?
Ich bin noch Kassenprüfer, Mitglied der Fahnenabordnung und Chef des Gärtnerteams.
Was beinhaltet Ihre Arbeit als Akustiker bei den Gunzenbacher Frühjahrskonzerten?
Die Installation und Bedienung der Übertragungsanlagen und die Aufnahmetechnik in Ton bzw. Bild.
Wie kam es zu der Tätigkeit als Akustiker?
Schon vor meiner Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker war das Nachbauen von Verstärkern und Lautsprecherboxen mein Hobby. Mischpulte, Verstärker, usw. baute ich mir meist selbst zusammen und setzte sie auf Festen und Veranstaltungen ein. Von 1972 an übertrug ich 33 Jahre lang z. B. die bekannten Gunzenbacher „Concordia-Fassenacht“.
Sie sind auch seit über 30 Jahren bei der Hohler Kerb tätig. Was machen Sie da speziell?
Ich baue die elektrischen Anlagen, die Verkabelung und die Lautsprecheranlage auf. Selbstverständlich helfe ich auch beim Auf- und Abbau des Festzeltes sowie beim Kassendienst.
Was sind die Highlights der Hohler Kerb?
Die Livemusik an 3 Tagen: mit Blasmusik am Sonntagnachmittag sowie 2 verschiedenen Bands am Samstag- und Montagabend. Der nostalgische Rummelplatz mit Schiffsschaukel, 3 Tage Hähnchen vom Grill und ein idyllisch gelegener Festplatz.
Was ist für Sie das Besondere an der Hohler Kerb?
Dass sich die „Hohler Kerb“, seit wir sie vor 34 Jahren notgedrungen als Zeltkerb anführten, noch immer großer Beliebtheit erfreut und sich zum größten jährlichen Fest im Hutzelgrund etablierte.
Mit welchem Politiker würden Sie gern mal ein Bier trinken gehen und warum?
Mit Peter Winter, der trotz vollem Terminkalender als Abgeordneter noch Zeit findet, seinen eigenen Vereinsverpflichtungen und Vorsitzendentätigkeiten nachzukommen. Er kommt nicht abgehoben daher und ist auf vielen Veranstaltungen präsent. Er ist eben jemand, der weis, worauf es ankommt.
Welche Vorzüge hat der Ortsteil Hohl aus Ihrer Sicht gegenüber den anderen Ortsteilen?
In Hohl fühl ich mich wohl.








